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Schützenverein Heidberg - Falkenberg

von 1871 e. V.

Vorstand teilweise erneuert

Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg


Am Samstag den 12.01.2019 haben sich die Mitglieder des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg zu
ihrer regulären Jahreshauptversammlung im Schießsportzentrum am Heidberg eingefunden. Nach
der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden André Bornemann und der leider immer anstehenden
Totenehrung für die Verstorbenen des vergangenen Jahres folgten Protokollverlesung der letzten
Mitgliederversammlung und Berichte aus den Abteilungen. Sowohl sportlich, wie auch traditionell
konnten die eigenen Veranstaltungen und Verbandsmeisterschaften 2018 wieder als erfolgreich
eingestuft werden. Da hierzu auch ein ruhiges Jahr hinsichtlich Baumaßnahmen zurückgelegt werden
konnte, wurde auch im Kassenbericht ein gutes Polster für zukünftige Investitionen ausgewiesen. Der
Mitgliederstand blieb mit jetzt 210 Mitgliedern weitgehend stabil. Gemäß dieser Zahlen wurde von
der anwesenden Kassenprüferin auch sogleich die Entlastung des Vorstandes erbeten und durch die
Mitglieder erteilt.
Nach dieser ersten Informationsflut folgten zur Entspannung erst einmal Ehrungen der Sieger des
Jahresschießens. Nach 12 Monatsergebnissen konnte sich hier Uwe Schnakenberg mit 2324 Ringen
insgesamt auf dem ersten Platz behaupten. Es folgte die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 50 Jahre
Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund wurden Elke Lindemann, Eugen Pusch, Oskar Bender,
Werner Otten und Heinz Pape geehrt. Auf 25 Jahre brachten es André und Mario Bornemann.
Nach der Pause standen Wahlen von Vorstandsmitgliedern an. Turnusgemäß war mit der 3.
Vorsitzenden, 1. Schriftführer, 1. Rechnungsführerin, 1. Jugendsportleiter, 1. Damensportleiterin,
sowie außer der Reihe 2. Vorsitzender fast der gesamte engere Vorstand zu bestätigen bzw. neu zu
wählen. Die 3. Vorsitzende Elisabeth Eckardt hatte bereits im Vorfeld erklärt nicht wieder zur Wahl zu
stehen. Für sie konnte leider kein Nachfolger gefunden werden. Der 2. Vorsitzende Rainer Kück hatte
bereits bei seiner regulären Bestätigung im Vorjahr erklärt das Amt nach vielen Jahren im engeren
Vorstand gerne abgeben zu wollen. Hierfür fand sich mit Andree Bellmann-Vogelsang jetzt ein
Nachfolger. Die übrigen Mitglieder des engeren Vorstands stellten sich der Wiederwahl und wurden
einstimmig bestätigt. Auch beim 2. Sportleiter durfte die Mitgliedschaft über eine Bestätigung
abstimmen, die ebenso wie bei den beiden Fahnenträgern und dem 2. Spartenleiter einstimmig
erfolgte. Im Gremium des Festausschusses hatten 2 Mitglieder ihren Rückzug erklärt und es gab
einen Todesfall. Die entstandene Lücke konnte bisher nur teilweise gefüllt werden. Ebenfalls
weiterhin unbesetzt blieb der Posten des 1. Sportleiters. Zwar gibt es hier mit Harm Otten einen
Kandidaten, dieser ist allerdings aktuell noch 1. Jugendsportleiter und möchte dieses wichtige Amt
nicht ohne Nachfolger verlassen. Auf Grund von Todesfällen waren ebenfalls die Posten des 1.
Beisitzers sowie des Waffenwartes neu zu besetzen. Hierfür konnten passende Kandidaten ins Amt
gewählt werden.
Mit der Ehrung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder sowie rein informativen weiteren
Tagesordnungspunkten ging die Versammlung ihrem Ende gegen 22:30 Uhr entgegen.
Beschreibung der begleitenden Bilder:
09
Geehrte für langjährige Mitgliedschaft
v.l. Mario Bornemann, Andre´ Bornemann, Eugen Pusch (vorne), Heinz Pape, Werner Otten, Elke
Lindemann, Oskar Bender
10Neuer 2. Vorsitzender Andree Bellmann-Vogelsang

Preisskat mit 75 Teilnehmern erfglgreich

Zum Abschluss des Jahres treffen sich an zahlreichen Orten die Skatfreunde zum gemütlichen
Wettstreit in Reizen und Stechen, gepaart mit passendem Kartenglück und richtiger Taktik. So gehört
es auch bei den Heidberg-Falkenberger Schützen zur Tradition ein solches Turnier am Tag vor
Silvester auszurichten. Da der Tag 2018 auf einen Sonntag fiel, konnte bereits in den
Nachmittagsstunden ab 16 Uhr mit dem Turnier begonnen werden. Wie sich zeigte, ist dieser Tag
besonders gut angekommen, konnte doch die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr um fast ein
Drittel auf 75 gesteigert werden. Für diese Zahl mussten schnell noch ein paar zusätzliche Tische
aufgebaut und der Veranstaltungsraum auf den angrenzenden Luftgewehrstand erweitert werden.
Ein Luxusproblem, das den Verein vor keine große Herausforderung stellte, ein wenig Platz wäre
immer noch frei gewesen. Gespielt wurde über 2 Turnierrunden an Vierertischen, wobei die
Teilnehmerzahl an einem Tisch nur eine Dreierbesetzung ergab, was die Zahl der durchgeführten
Spielrunden dieses Tisches jedoch nicht veränderte. Zur Halbzeit wurden die Tischbesetzungen neu
verteilt, damit jeder sich mit Spielern unterschiedlicher Erfahrung messen konnte. Hierbei wurde so
manch ein Teilnehmer von der Gesamtspielerqualität positiv beeindruckt.
Am Ende konnten die 20 Bestplatzierten mit hochwertigen Räucherfleischpreisen vom ganzen
spanischen Schinken bis hinunter zur großen Mettwurst belohnt nach Hause gehen. Auf dem ersten
Platz mit insgesamt erreichten 2376 Punkten konnte sich Karl-Heinz Meyer aus Teufelsmoor
behaupten. Der Abstand zum Zweitplatzierten betrug lediglich 63 Punkte, womit es sich um ein
knappes Ringen handelte. Für die Spieler mit weniger Kartenglück wurde ein Trostpreis für den am
dichtesten an der Null gelandeten Spieler ausgelobt. Mit -116 Punkten sicherte sich die kleinen
Rauchenden Holger Evers.
Auch für 2019 plant der Schützenverein Heidberg-Falkenberg wieder ein Preisskat-Turnier zum
Jahresende auszurichten. Ob man dieses am gewohnten Datum oder aber am so teilnehmerreichen
Sonntag plant, steht derzeit noch nicht fest. Man möchte sich ja auch nicht mit nahegelegenen
anderen Ausrichtern überschneiden.
Beigefügtes Foto zeigt den Turniersieger Karl-Heinz Meyer bei der Preisübergabe durch Harm Otten

Skat

Scheibennageln beim König und Herbstschießen finden am gleichen Tag statt

Immer am ersten Samstag im September, alle Schützenfeste des Jahres sind gefeiert, treffen sich die
HeiFas zum Finaltag der Traditionsschützen.
Es beginnt beim Schützenkönig morgens um 11 Uhr: Antreten zum Aufhängen der Königsscheibe.
Seit vor wenigen Jahren das Schützenfest von den zuvor 4 Tagen über das letzte Juniwochenende auf
3 Tage verkürzt wurde, musste auf Grund der notwendigen Straffung des Programms das Aufhängen
der Königsscheibe verlagert werden. Hatte zuvor der scheidende König seinen Königsempfang und
das zugehörige vorherige Kranzbinden bei sich zu Hause und die Scheibe wurde bei dieser
Gelegenheit zum Abschluss des Königsjahres aufgehängt, so hat diese Zeremonie jetzt Ihren festen
Termin am Tage des Herbstschießens zum Abschluss des traditionellen Schützenjahres. König Uwe
Bannert lud also ins elterliche Domizil, da diese Wand bereits durch Vater und Mutter mehrfach einer
statischen Prüfung durch Königsscheiben unterzogen wurde und diesen stets ausreichenden Halt bot.
So durfte Adjutant Harm Otten den langen Weg hinauf auf die vierstufige Leiter antreten und sein
Werk verrichten. Bei Werder-Bier und ein paar Schnäpschen wurde der Anlass gebührend gefeiert.

Die Scheibe haengt
Nach etwas mehr als einer Stunde war das Ende dieser Veranstaltung schon erreicht, es hieß
umziehen auf den knapp einen Kilometer entfernten Schießstand am Heidberg. Hier hieß es dann
pünktlich um 13 Uhr Antreten zum Vogelschießen. Selbstverständlich gab es auch ein vielfältiges
Scheibenprogramm mit diversen Pokalen, Ehren- und Prunkscheiben zu beschießen. Nachdem der
Vorsitzende Andre´ Bornemann die Angetretenen begrüßt und der Schießmeister Andre´ Wottke in
das Schießprogramm eingewiesen hatte, durfte der letztjährige Stoppelkönig Daniel Kück mit dem
ersten Schuss auf den Vogel den Schießtag eröffnen. Der scheidende Herbstkönig Peter Ramke, dem
diese Ehre zugestanden hätte, war an diesem Tag leider verhindert.
Die Vögel widerstanden den Schüssen fast so energisch wie morgens die Wand dem Bohrloch. Die
Teile wollten einfach nicht fallen, da konnten selbst die besten Schützen sich mühen. Und so fielen
die Entscheidungen um die Königstitel erst, als es eigentlich schon Abendbrot geben sollte. Bei der
Jugend machte Merlin Blume den goldenen Schuss, während Andre´ Wottke sich den
Herbstkönigstitel sicherte. Dabei war sein Hals noch Wund von der Vizekönigskette, die er erst im
Juni abgeben musste. Den Nebenvogel und somit den Titel des Stoppelkönigs sicherte sich zum
dritten Mal Dieter Kanning. Traditionell sind die Bildscheiben beim Herbstschießen den im
vorhergegangenen Schützenjahr verstorbenen Vereinsmitgliedern als Ehrenscheiben gewidmet. In
diesem Jahr waren es Jürgen Bellmann (Damenscheibe), Karl-Heinz Zarbock (Schützenscheibe) und
Johann Entelmann (Altersscheibe). Glücklicherweise durfte die Jugend ohne einen weiteren
Ehrennamen schießen. Gewinner dieser Scheiben waren Siegrid Bornemann (Damen), Rainer Kück
(Schützen + Alters) sowie Max Lienau bei der Jugend.
Jedes Jahr zum Herbstschießen werden auch eine große und eine kleine Prunkscheibe zur Erinnerung
und Pflege der Freundschaft mit der Zorger Schützengesellschaft ausgeschossen. Leider war es in
diesem Jahr den Zorgern nicht möglich zum Herbstschießen in Heidberg zu erscheinen. Sie waren
zum Schützenfest mit guter Abordnung vertreten und wollen zum Schweinefleischschießen ebenfalls
mit ein paar Leuten die Reise antreten. So gingen beide Scheiben an Heidberger Anwärter. Die große
Scheibe sicherte sich Werner Tieste, die kleinere Uwe Schnackenberg. Um hier zu gewinnen muss
man nicht nur auf der Wettkampfscheibe bestehen, sondern später über mehrere Runden ins
Stechen aller gehen, die mit 3 Schuss zuvor 29 oder 30 Ringe erreicht hatten.
Das Silberschild, welches jeder Schütze nur einmal im Leben gewinnen kann, sicherte sich Dieter
Kanning.
Ein besonderes Highlight zum Herbstschießen ist die Sponsorenscheibe. Hier ist der erste Preis ein
Rundflug über Lilienthaler Gebiet, gestiftet und geflogen durch Udo Reineke. Hier heißt es nicht die
beste Zehn zu treffen, sondern am dichtesten an den Vergleichsschuss des Sponsors heran zu
kommen. Da Udo in diesem Jahr mit einem ihm fremden Gewehr geschossen hat, lag dieser Schuss

sehr weit von der zehn entfernt. So konnte Erwin Bornemann sich über seinen eigentlichen
Fehlschuss freuen und sich schon einmal die Sicherheitstüte zurecht legen.
Wie in jedem Jahr gab es zum Abschluss des Abends wieder ein gemeinsames Abendbrot, welches
von Helga Bender, Steffi Bracht und Gabriele Wolko liebevoll zubereitet wurde.

Herbstkoenige 2018

Herbstkönig André Wottke, Jugendherbstkönig Merlin Blume, Stoppelkönig Dieter Kanning

Gewinner Herbstschiessen

Detlef Meyer neuer Gemeindekönig von Lilienthal

Ihn an die Kette zu legen, das schafft nur sein Gewehr. Nachdem er nahrelang nur als Statist bei
sämtlichen Königsschießen mitwirkte, klappt es momentan auf Ansage. Im vergangenen nahr wollte
er Schützenkönig werden, zu seinem Pech fiel nach seinem Schuss der Rumpf des Nebenvogels, was
ihm den Titel des Vizekönigs sicherte. „Mir doch egal, Vize will ich nächstes nahr!“ sprach´s und
schoss auch den Rumpf des Hauptvogels ab. In diesem nahr machte er seine Ansage dann wahr und
schoss erneut den Nebenvogel vom Stamm.
Genauso vehement kündigte er seinen „Anspruch“ auf den Titel des Gemeindekönigs an. Obwohl an
diesem Wochenende bereits eine Übernachtung im Baumzelt gebucht war, sagte er bereits im
Frühjahr an: „Ich kann nicht so früh losfahren, ich muss morgens ins Rathaus Gemeindekönig
werden.“
Der Modus des Königsschießens ist nicht leicht zu bestehen. Bei den Pokalschießen zu den
Schützenfesten aller drei Schützenvereine der Gemeinde Lilienthal muss man eine Scheibe mit je
einem Schuss beschießen. Nachlösen ist nicht möglich, wer nicht alle Wettkämpfe bestreitet, ist nicht
in der Wertung. Am Ende werden die Teilerwertungen (Mittenabstand in 100stel Millimeter) aller
drei Schüsse zusammen gezählt und der Schütze bzw. die Schützin mit der geringsten Gesamtzahl
gewinnt.
Wie sollte es anders sein, der Detlef holte sich seine zweite Kette an den Hals, die ihm von
Bürgermeister Kristian Tangermann verliehen wurde. Während im vergangenen nahr mit Peter
Ramke und Gerda Urbrock 2 HeiFas die Titel holten, durften sich in diesem nahr auch die Worphauser
über ihre Gemeindekönigin Astrid Meyerdierks freuen.

altes neues Koenigshaus Gemeinde        neuer Gemeindekoenig Detlef

Großer Spaß in kaltem Wasser

Durch die seit sehr vielen Jahren mit uns befreundete Schützengesellschaft Zorge (Harz) wurden wir
via Facebook zu einer lCold Water Grill Challenge“ herausgefordert. Wir hatten eine Woche Zeit ein
Grillen in einem Naturgewässer uniformiert stehend durchzuführen. Sollten wir dieses nicht schaffen
oder annehmen, so wäre im Gegenzug eine Grilleinladung an den Herausforderer auf Kosten des
Verweigerers fällig gewesen. Nun hieß es zunächst ein geeignetes Gewässer zu finden und kurzfristig
eine vorzeigbare Personenzahl zusammen zu finden. Wettertechnisch muss man in diesem Jahr zum
Glück wenige Befürchtungen haben.
Der Termin konnte praktisch gelegt werden, da viele Heidberger zum Empfang des Lilienthaler
Schützenkönigs am 07.07. geladen waren und dafür bereits die Uniform trugen. Auch ein passendes
Gewässer war schnell gefunden. Die Wümme bei Hexenberg bietet im Bereich des natürlichen Staus
mit seinen Stromschnellen im Sommer zwischen Knöchel- und Knietiefe optimale Bedingungen.
Also wurden Bratwurst und Getränke eingekauft, der Holzkohlegrill eingepackt und der Spaß
genossen. 10 Schützen im Wasser und 4 Unterstützer am Ufer waren dem Aufruf gefolgt. Leider
konnten einige Interessierte nicht teilnehmen, da sie am Samstag arbeiten mussten.
Weil eine solche Challenge nicht nur Spaß für die Teilnehmenden bringen soll, sondern auch einem
guten Zweck dienen soll, haben die Teilnehmer noch einen dreistelligen Betrag eingesammelt und an
die Lilienthaler Tafel gespendet.
Zum guten Ton einer Challenge nach erfolgreich ausgeführter Herausforderung gehört die
Weiterleitung der Herausforderung. Hierfür hat HeiFa folgende Vereine nominiert, die ebenfalls eine
Woche zur Ausführung bekamen: Schützenverein Adolphsdorf, TV Lilienthal und die Freiwillige
Feuerwehr Heidberg.

Foto Cold Water Grill Challenge

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