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Schützenverein Heidberg - Falkenberg

von 1871 e. V.

Für einen Stiftpreis bis nach Schweden

Wer sein Hobby liebt, der lebt es! - Nur auf wenige passt ein solches Motto wie auf den Schützenkönig 2017/18 des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg, Detlef Meyer.

Bereits vor über 30 Jahren trat er dem Schützenverein bei, zunächst als begeisterter und talentierter Pistolenschütze fand er schnell Interesse an der Vielseitigkeit des Vereinsangebotes. Auch wenn ihn zunächst die zweite Hand an der Waffe störte, wurde er gerne als Aushilfe in Gewehrmannschaften gebeten. Eine Rolle in der der Ersatzmann so manchen „echten“ Gewehrschützen hinter sich ließ.

Über den immer häufigeren Kontakt mit der Langwaffe führte der Weg auch schnell zur Schützentradition, der intensiven Mitarbeit im Vorstand und überall wo eine fleißige Hand benötigt wurde. Detlef war neben diversen Ämtern im erweiterten Vorstand lange Zeit Schießmeister des Vereins und ist aktuell immer noch der erste Gerätewart. Was er auch anging im Schützenverein, Detlef wusste immer zu bestehen. Nur beim Vogelschießen benötigte er eine lange Anlaufzeit, bis der erste Rumpf fiel: 2012 wurde Detlef Herbstkönig. Wenn der Knoten erst einmal geplatzt ist, dann kann es so weitergehen. Als Detlef im Juni 2017 zum ersten Mal überhaupt versuchte einen der großen Königstitel zu ergattern, schoss er zunächst den Rumpf des Nebenvogels ab. Den Vizekönigstitel bereits sicher, wollte Detlef mehr und holte ebenfalls den Rumpf des Hauptvogels vom Stamm. Die Vorsilbe „Vize“ reichte er weiter an den völlig überraschten Schießmeister.

In seiner Rolle als König blühte Detlef so richtig auf. Nicht nur, dass er keinen Termin verpasste, er machte sich auch sofort Gedanken, was er denn Besonderes für den Verein tun könne. So erinnerte er sich an einen als Hohlrelief in Glas gefrästen Adler, den er in seinem Schwedenurlaub 2 Jahre zuvor gesehen hatte. Dieser ging ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf, zum Hinstellen für sich zu Hause war der ihm jedoch seinerzeit zu kostbar. Als Stiftpreis für die alljährlich benötigten Pokalwettbewerbe beim Frühjahrsschießen sah er diesen seltenen Adler jedoch genau passend. Da der nächste Urlaub bereits geplant war, wurde ein Abstecher in den unvergessenen Laden gemacht und das edle Objekt mit nach Heidberg gebracht.

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Edler Stiftpreis aus Schweden

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Schützenkönig Detlef Meyer (2.v.r.) mit Lebensgefährtin Gabriele Wolko (2.v.l.) sowie Damenkönigin Maike Otten und Juniorenkönig Klemens Karbowski

Veränderung an der Spitze der Damenabteilung

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde die Spitze der Damenabteilung des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg neu aufgestellt. Neue Damenleiterin ist Anke Bannert, die einstimmig von den anwesenden Mitgliedern ins Amt gehoben wurde. Die bisherige Damenleiterin Jutta Ramke teilte mit, dass sie aus zeitlichen Gründen gerne etwas kürzer und somit ins 2. Glied zurück treten möchte und sich freue eine jüngere Nachfolgerin gefunden zu haben. Da die bisherige 2. Damenleiterin Maren Spiering nicht mehr zur Wiederwahl antrat, konnte Jutta Ramke diese Position einnehmen und steht damit optimal ihrer Nachfolgerin mit Rat und Tat zur Seite, jedoch nicht mehr unter dem Druck der Hauptverantwortlichen. Jutta Ramke, die das Amt in schwerer Zeit übernommen und die Abteilung lange erfolgreich geführt hatte, gilt großer Dank des Vereins. Anke Bannert, die bereits seit Jahren stellvertretend in der Jugendleitung aktiv ist, wünschen wir viel Erfolg.

Weitere Veränderungen gab es im Bereich des erweiterten Vorstands. So wurde Stefan Lauterbach zum zweiten stellvertretenden Jugendleiter gewählt, Uwe Bannert übernahm das Amt des 2. Schießmeisters. Rainer Drigalla und Niklas Dwortzak zogen in die Riege der Gerätewarte ein.

Neu ist die Besetzung des PR-Teams als Ablösung des bisherigen Pressewartes Peter Ramke durch Andrea Vogelsang und Andree Bellmann-Vogelsang. Hierdurch soll der Focus neben den Printmedien stärker auf die sozialen Netzwerke ausgelegt werden.

Anke Bannert                  Jutta Ramke

          Anke Bannert                                           Jutta Ramke

Wintercup 2018 wieder erfolgreich

Der traditionell im Januar vom Schützenverein Heidberg-Falkenberg ausgerichtete Wintercup war auch im Jahr 2018 wieder ein voller Erfolg. Insgesamt 118 Teilnehmer rangen an den 3 Wettkampftagen (14. + 28.01. sowie 10.02.) im Schießsport-Zentrum am Heidberg um die Würde der Tages- und Gesamtsieger. Geschossen wurden Luftgewehr und Luftpistole im Auflageanschlag, teilnahmeberechtigt waren alle Mitglieder eines Schützenvereins ab der Altersgruppe Senioren 0. Die Wettkampfwertung wurde als Tagesergebnis im 20-Schuss-Programm mit Zehntel-Ring-Wertung ermittelt. Die jeweils besten 8 ihrer Disziplin aus der Tageswertung durften zum Finale um den Tagessieg antreten. Hierbei wurde die Aufteilung in Luftpistole, Luftgewehr Seniorinnen und Luftgewehr Senioren vorgenommen. Da hierbei die Vorergebnisse ausgeblendet waren und das Finale für jeden Teilnehmer bei 0 Ringen begann, war die Spannung für Schützen und Zuschauer garantiert. Nach dem 7. Finalschuss musste der bis dahin schlechteste Finalschütze ausscheiden, ein weiterer nach jedem weiteren Wettkampfschuss, bis der jeweilige Tagessieger fest stand.

Am letzten Wettkampftag wurden dann die Gesamtsieger ermittelt. Hierzu wurde das bessere Tagesergebnis der beiden Vorkämpfe mit dem Ergebnis des Abschlusstages zusammen gezählt. Es ist also für den letztendlichen Erfolg notwendig an mindestens einem Vorkampf und dem Endkampf teilzunehmen. Die Altersgruppen für die Gesamtsiege wurden bei den Einzelschützen Gewehr aufgeteilt in jeweils Senior(inn)en 0, Senior(inn)en I + II sowie Senior(inn)en III, IV + V, außerdem eine Gesamtwertung für Mannschaften Seniorinnen sowie Senioren m/w gemischt. Im Pistolenbereich wurde die Einzel- wie Mannschaftswertung wegen der geringeren Beteiligung in der noch recht jungen Disziplin Luftpistole Auflage als offene Klasse gewertet.

Mannschaften bildeten sich aus jeweils 3 Teilnehmern eines Schützenvereins.

Zusätzlich zum Pflichtprogramm der jeweiligen Disziplin wurde eine Glücksscheibe angeboten, die beliebig oft gelöst werden konnte. Am letzten Wettkampftag gab es für die erfolgreichsten Schützen hierbei Räucherwarenpreise (Schinken und unterschiedliche Mettwürste).

Bild 1

Der mehrfache Tages- und spätere Gesamtsieger Pistole Heinz-Hermann Kück nimmt Maß.

Bild 2

 

Rot bedeutet, der letzte Schuss war eine 10 (höchster möglicher Ringwert).

Bild 3

Wenn das Stehen nicht mehr so geht, dürfen Senioren auch sitzend Schießen.

Bild 4

Die Räucherwaren-Gewinner der Glücksscheibe.

Gemeindeehrung Christa Meyer & Oskar Bender

Welcher Ehrungsrahmen ist angemessen für über 30-jährige fleißige Tätigkeit im Ehrenamt für den
Verein? Diese Frage hatte sich der Vorstand des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg zu stellen
hinsichtlich der Leistungen zweier besonders verdienter Mitglieder. Die üblichen Ehrungen wie
silberne und goldene Verdienstnadel des Bezirksschützenverbandes, Ehrennadeln des Deutschen
Schützenbundes für langjährige Mitgliedschaft, was die durchschnittlich fleißigen Mitglieder mit der
Zeit erhalten, das hatten sie schon lange und trotzdem haben sie unermüdlich weiter für den Verein
gearbeitet, trotz inzwischen erreichter Altersstufen von 75 bzw. 80 Jahren. Es musste schon etwas
ganz Besonderes sein und deshalb schlug der Vorstand Christa Meyer und Oskar Bender für die
Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal vor.
Christa Meyer war Mitbegründerin der 1966 entstandenen Damenabteilung des Schützenvereins, hat
diese über mehrere Jahre geleitet und auch nach ihrem Rückzug von diesem Posten teils im
Verborgenen, teils in der Öffentlichkeit weiter für den Verein gewirkt. Im Festausschuss, der u. a.
dafür zu sorgen hat, dass die Mitglieder und Gastschützen auch ordentlich Preise einheimsen können
und deshalb mit Freude wiederkommen, ist Christa fest verwurzelt. Sie klappert Geschäfte ab für
Stiftpreise, kauft ein, schleppt und verpackt wo andere sich längst aufs Altenteil zurückgezogen
haben.
Oskar Bender ist 1969 in den Schützenverein eingetreten, war zunächst als Pistolenschütze aktiv und
führte die Sparte ab 1983 an. Als im Jahr 1986 die Jugendleitung plötzlich zurücktrat, erklärte sich
Oskar sofort bereit diesen Posten zu übernehmen, zunächst neben der Leitung der Pistolenabteilung.
1993 wechselte er in das Amt des Sportleiters, welches er bis 2003 ausübte. Nebenher betätigte er
sich bis heute als Materialwart und bis 2014 als 2. Platzwart. Nach seinem Ausscheiden aus dem
engeren Vorstand übernahm er den Posten des Vorstandsadjutanten, auch war er von mehreren
Königen als Königsadjutant berufen.
Weil es so schwierig ist die Aktivitäten dieser beiden Ehrenamtstätigen in einen Zeitungsartikel zu
kürzen, war der Rahmen der Ehrung im November im Rathaus durch den Bürgermeister kein zu
großer.

Welcher Ehrungsrahmen ist angemessen für über 30-jährige fleißige Tätigkeit im Ehrenamt
Verein? Diese Frage hatte sich der Vorstand des Schützenvereins Heidberg-Falkenberg zu s
hinsichtlich der Leistungen zweier besonders verdienter Mitglieder. Die üblichen Ehrungen silberne
und goldene Verdienstnadel des Bezirksschützenverbandes, Ehrennadeln des Deut Schützenbundes für
langjährige Mitgliedschaft, was die durchschnittlich fleißigen Mitgliede Zeit erhalten, das hatten
sie schon lange und trotzdem haben sie unermüdlich weiter für d gearbeitet, trotz inzwischen
erreichter Altersstufen von 75 bzw. 80 Jahren. Es musste scho ganz Besonderes sein und deshalb
schlug der Vorstand Christa Meyer und Oskar Bender fü Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal vor.
Christa Meyer war Mitbegründerin der 1966 entstandenen Damenabteilung des Schützenv diese über
mehrere Jahre geleitet und auch nach ihrem Rückzug von diesem Posten teils i Verborgenen, teils in
der Öffentlichkeit weiter für den Verein gewirkt. Im Festausschuss, de dafür zu sorgen hat, dass
die Mitglieder und Gastschützen auch ordentlich Preise einheims und deshalb mit Freude
wiederkommen, ist Christa fest verwurzelt. Sie klappert Geschäfte Stiftpreise, kauft ein, schleppt
und verpackt wo andere sich längst aufs Altenteil zurückgez haben.
Oskar Bender ist 1969 in den Schützenverein eingetreten, war zunächst als Pistolenschütze führte
die Sparte ab 1983 an. Als im Jahr 1986 die Jugendleitung plötzlich zurücktrat, erklär Oskar sofort
bereit diesen Posten zu übernehmen, zunächst neben der Leitung der Pistolen 1993 wechselte er in
das Amt des Sportleiters, welches er bis 2003 ausübte. Nebenher bet sich bis heute als Materialwart
und bis 2014 als 2. Platzwart. Nach seinem Ausscheiden aus engeren Vorstand übernahm er den Posten
des Vorstandsadjutanten, auch war er von me Königen als Königsadjutant berufen.
Weil es so schwierig ist die Aktivitäten dieser beiden Ehrenamtstätigen in einen Zeitungsar kürzen,
war der Rahmen der Ehrung im November im Rathaus durch den Bürgermeister ke großer.

Christa Meyer und Oskar Bender

Christa Meyer und Oskar Bender

Ehrennadel am Revers

Ehrennadel am Revers

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